Skip to content

ÜBERFALLENDE
ZEITEN

Konfrontationen mit Theologie

Menu

Aktuelle Ausgabe

cover1_gelb

Die Wissensform Theologie in ihrer modernen Fassung ist dabei, im öffentlichen Diskurs zu verschwinden. Sie wird dem verkirchlichten Glauben und seiner verfallenden Glaubwürdigkeit zugeordnet. Nur eine Ausnahme wird respektiert: der kirchenkritische Modus. Der hängt aber ex negativo von der gleichen Form ab.
Das Zeitschriftenprojekt Überfallende Zeiten arbeitet gegen diesen Prozess des Verschwindens. Wir setzen dabei voraus, dass mindestens bei einem Teil der Intellektuellen noch ein gewisses Interesse an Wissensbeständen der professionellen Theologie besteht.
Diese prekäre Ausgangslage ist die Wette dieses Projekts. Es wettet gegen jenes Ressentiment, das Theologie in den gravierenden Problemen der Gegenwart weder für satisfaktions- noch für aussagefähig hält. Wie lange wir diese Wette halten können wird sich zeigen. 
Theologie arbeitet heute nicht mehr im Rahmen der klassischen kirchlichen Trias von Religion, Glaube und 

Redaktion

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy.

Editorial

Die Wissensform Theologie in ihrer modernen Fassung ist dabei, im öffentlichen Diskurs zu verschwinden. Sie wird dem verkirchlichten Glauben und seiner verfallenden Glaubwürdigkeit zugeordnet. Nur eine Ausnahme wird respektiert: der kirchenkritische Modus. Der hängt aber ex negativo von der gleichen Form ab.
Das Zeitschriftenprojekt Überfallende Zeiten arbeitet gegen diesen Prozess des Verschwindens. Wir setzen dabei voraus, dass mindestens bei einem Teil der Intellektuellen noch ein gewisses Interesse an Wissensbeständen der professionellen Theologie besteht.
Diese prekäre Ausgangslage ist die Wette dieses Projekts. Es wettet gegen jenes Ressentiment, das Theologie in den gravierenden Problemen der Gegenwart weder für satisfaktions- noch für aussagefähig hält. Wie lange wir diese Wette halten können wird sich zeigen. 
Theologie arbeitet heute nicht mehr im Rahmen der klassischen kirchlichen Trias von Religion, Glaube und Spiritualität, sondern in Zeiten, da die Trias von Geld, Macht und autoritäre Medienutopien Gesellschaften global überfällt. Daher der Titel dieser Zeitschrift.
Gerade Religionen machen in diesen Zeiten mobil und können dabei zu Machtmitteln greifen, die ihnen in liberalen Gesellschaften verwehrt wurden, nun aber gewährt werden, um autoritäre Herrschaft zu legitimieren. Dagegen will diese Zeitschrift anschreiben.
Das Muster ihrer intellektuellen Kultur ist dabei Relativierung als produktives Geschehen, das mit der Lust grenzenloser Neugier das aufgreift, dem man nicht ausweichen kann – und in ein überzeugendes intellektuelles Produkt verwandelt.